Meine Tipps für die Wahl einer Hochzeitslocation

Tipps für die Wahl einer Hochzeitslocation

Hallo ihr Lieben!
die Suche nach einer Location für die Hochzeit ist nicht einfach — ich weiß! Deshalb habe ich euch ein paar Entscheidungshilfen und Tipps für die Wahl einer Hochzeitslocation zusammengestellt, die mir bei meiner Hochzeitsplanung sehr geholfen haben!

 

Mein erster Tipp: Macht euch klar, worauf ihr bei der Wahl eurer Location nicht verzichten möchtet.

Als wir geheiratet haben waren uns zum Beispiel diese Dinge ganz besonders wichtig: dass wir so lange und so laut feiern können wie wir möchten, dass wir die Location nach unseren Wünschen dekorieren können und dass wir die Möglichkeit haben, bei schönem Wetter draußen und bei schlechtem drinnen zu feiern.

Klärt also vorher mit dem Locationbetreiber die Punkte, die euch besonders am Herzen liegen. 

 

Mein zweiter Tipp: Legt früh fest, wann die Hochzeit stattfinden soll.

Es ist wichtig sich direkt am Anfang der Hochzeitsplanung für einen Termin(-zeitraum) zu entscheiden, denn: viele Locations sind bereits ein Jahr im Voraus schon weitestgehend ausgebucht. Hinzu kommt, dass der Termin nicht nur mit der Location abgesprochen werden muss, sondern auch das Datum, bzw. die Daten der Trauung (standesamtlich und/oder kirchlich oder frei) diesem entsprechen müssen.

 

Mein dritter Tipp: Entscheidet wo ihr heiraten wollt.

Möchtet ihr euch in der Nähe eurer Eltern, eurem Wohnort oder doch lieber weiter weg, zum Beispiel am Meer, das Ja-Wort geben? Die Entscheidung liegt ganz bei euch: ob ihr in Erinnerungen schwelgen, einen kurzen Nachhauseweg oder den Reiz der Ferne für eure Hochzeit vorzieht — egal wie ihr euch entscheidet, denkt daran dass eure Gäste eventuell eine Unterkunft und/oder Transport zur Location und zurück benötigen. 

Dabei ist es auch wichtig zu beachten, wie weit die Trauung von der Hochzeitslocation entfernt ist.

 

Mein vierter Tipp: Überlegt euch in welchem Stil ihr heiraten wollt.

Ob ihr euch eure Hochzeitsfeier edel auf dem Schloss, klassisch, modern in einem Saal oder doch als lockere Gartenparty vorstellt: das müsst ihr euch genau überlegen und die Locationsuche euren Plänen anpassen. 

 

Mein fünfter  Tipp: Erstellt eine Gästeliste, damit ihr wisst wie viele Leute ihr bewirten wollt.

Nur wenn ihr wisst, wie viele Leute kommen, könnt ihr entscheiden, welche Hochzeitslocation platztechnisch passt. Woran ihr dabei denken solltet, ist dass nicht nur die geladenen Gäste, und ihr, das Brautpaar einen Sitzplatz benötigen, sondern eventuell auch die Helfer und die Band oder der DJ.

Dazu kommen aber auch noch viele andere Platzfaktoren: Habt Ihr genug Platz für das Buffet? für den Geschenketisch? für die Tanzfläche? für den Dj? Gibt es genügend Parkplätze?

Ich würde euch empfehlen bei dem Betreiber der Location nachzufragen, wie viele Gäste dort schon gefeiert haben. Denn eine Location kann nicht nur zu klein sein, sondern auch zu groß.

 

Mein sechster Tipp: Behaltet die Übersicht über euer Budget.

Wie viel möchtet ihr für eure Hochzeitsfeier ausgeben? Also für Locationmiete, Deko, Musik, Essen und Getränke. Während viele Kosten als Fixkosten gerechnet werden können, sind es häufig die Getränke, die das Budget sprengen. Wenn ihr keine Getränkepauschale festlegen möchtet, um euren Gästen die Freiheit zu bieten, das und so viel davon zu trinken wie sie möchten, kann die Rechnung für Getränke Erfahrungswerten doppelt so hoch wie der für das Essen sein.

Um Geld zu sparen, aber auch um ganz sicherzugehen, dass alles so aussieht, wie man es sich vorstellt, kann man sich dafür entscheiden den Auf- und Abbau und die Dekoration der Hochzeitsfeier selbst zu übernehmen. Dafür würde ich euch empfehlen verlässliche Helfer zu organisieren, die euch bei eurem Vorhaben unterstützen.

Außerdem ist es wichtig, vorher zu wissen, welche Gastro-Infrastruktur eure Location euch bieten kann. Während voll ausgestattete Hochzeitslocations auf den ersten Blick mehr Geld zu kosten scheinen, ist eine komplett selbst organisierte Feier in einem romantischen Garten ohne jegliche Gastro-Infrastruktur häufig nicht nur unerwartet kosten- sondern auch zeitintensiv. Denn ihr müsst euch um alles selbst kümmern: Teller, Besteck, Gläser,  Personal, Toiletten, usw. 

 

Mein siebter Tipp: Denkt an die ganz Kleinen und die ganz Großen.

Damit meine ich Kinder und Senioren. Gibt es Kinder unter den Gästen, freuen sich die Eltern und ihre Kleinen, wenn ihr ihnen etwas zum Spielen vorbereitet, zum Beispiel ein Planschbecken bei großer Hitze, ein Spiel- und Basteltisch oder vielleicht auch eine Hüpfburg. Gibt es Senioren unter den Gästen, die vielleicht nicht mehr so gut oder gar nicht mehr laufen können, ist es wichtig dass die Hochzeitslocation barrierefrei begehbar ist.

 

Klingt nicht einfach, aber ich verspreche euch, die Locationsuche macht total Spaß und führt euch zum schönsten Tag eures Lebens. Ich hoffe meine Tipps haben euch bei der Wahl für eine Hochzeitslocation geholfen!

 

Falls euch interessiert in welcher tollen Location wir geheiratet haben, habe ich hier den Link dazu: https://www.mathis-wiesenmuehle.de/
Unsere Feier in Mathis Wiesenmühle war traumhaft schön und könnte auch zu meinen Tipps für die Wahl einer Hochzeitslocation zählen!

Die Geschichte, wie ich meinen Heiratsantrag (fast) bekommen habe, findet ihr hier.

(fast) ein Heiratsantrag

Hallo Ihr Lieben,

nun möchte ich Euch endlich unsere Geschichte rund um unsere Hochzeit erzählen..

Alles begann vor 2 Jahren…

ich suchte vergebens auf meinem Schreibtisch in einer Bürokruschelkiste, Sekundenkleber. Dabei fiel mir ein kleines, weißes Kästchen in die Finger. Da ich sehr neugierig bin, öffnete ich natürlich das Kästchen, da ich wusste, das ich dies nicht dort hinein gelegt hatte.

In dem Kästchen kam ein weiteres Etui zum Vorschein, diesmal in schwarz. Ich schaute verwirrt und öffnete das Klappkästchen. Oh Du mein lieber Gott, dachte ich. Ich atmete tief, denn dort drinnen befand sich ein kleiner Weißgoldring mit einem weißen Zirkoniastein, sofort bemerkte ich, dass dies kein gewöhnlicher Ring sein kann.

 

Ich atmete kurz tief durch, freute mich und der nächste Gedanke war: Der ist aber hässlich!

Wow, sollte das der Ring sein, zu dem ich Ja, sagen würde? Äääää nö, dachte ich.

Sofort rief ich meine beste Freundin an, erzählte Ihr was ich gefunden hatte und fragte Sie, was ich tun sollte.

Da mein Freund, ja leider das Wochenende vereist war, konnte ich Ihn nicht auf das kleine, weiße Kästchen ansprechen. Meine Freundin rat mir, meine vorlaute Klappe zu halten und ja nichts zu meinem Schatzl zu sagen, da ich sonst wahrscheinlich keinen Antrag mehr bekäme. (flenn..)

Ok, dachte ich, ich höre auf Sie, das wäre ja auch wirklich nicht gut, Ihm zu sagen, dass ich mir doch soo sehr einen antiken Goldring mit grünem Stein gewünscht habe. Das konnte er ja auch wirklich nicht wissen, nach sieben Jahren Beziehung und den unzähligen Hinweisen und Bemerkungen zu besonderen Ringen in Schaufenstern von Antikläden. Stimmt, das war ja wirklich zu viel verlangt.

Das ganze Wochenende war sehr aufregend, natürlich wusste ich nicht wohin mit mir, ich konnte ja auch meinen Freund am Telefon nicht einfach danach fragen.

Nachdem er Sonntags von der Männertour heimkam, erzählte er mir lang und breit, wie das Wetter war, was Sie erlebt hatten, wie die Bohnen und der Speck in Irland schmeckten und welche Biersorten Sie probierten. Ich wurde immer aufgeregter und unruhiger und wollte wirklich nichts sagen. Doch dann fragte mich mein Freund „Und wie war Dein Wochenende, Schatz?“

Noch keine zwei Sekunden später sagte ich : „Gut, ähm ich habe was gefunden!“ und sofort wusste er Bescheid. „Nee, oder? das glaub ich jetzt nicht!“

Nach einem langen Gespräch, fragte er mich nicht, wie erwartet, „Willst Du mich h…..“ (und wie meine Freundin vorausgesagt hatte)- Nein.

Er fragte mich ob er mir gefallen würde!? Ach, verdammter Hackenmist dachte ich, falsche Frage, falsche Frage! Ich biss mit auf die Zunge und schoss dann doch mit der ehrlichen Antwort raus: „NEIN!“

Mein Freund schaute mich mit seinen großen brauen Augen, wie ein betröppelter Pudel an und fragte: „Was, warum denn nicht?“

Ich erklärte Ihm ganz lieb, mit vorgeschobener Unterlippe, was ich mir gewünscht hätte. Er sah mich mit großen Augen an und nahm meine Hand. „Oh Mann., dachte ich. Jetzt kommt er doch der Heiratsantrag!

Er legte meine Hände beide in seine und sagte: Jetzt mache ich Dir keinen Antrag mehr, nicht mit diesem Ring. (Oh nein, meine Freundin hatte Recht behalten)

Konnte das jetzt sein Ernst sein? Er nahm mir das Kästchen aus der Hand und legte es beiseite. Er umarmte mich, strich mir über die Wange und erklärte mir, dass er mir meinen Traumring besorgen würde.

Du meine Güte, was für ein Wochenende und doch war die Ehrlichkeit mehr wert als jeder Antrag!

Danke lieber Gott, für diese Erkenntnis.

Story folgt…